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Ein junges Wärmenetz wird gross

03.01.2022

Cédric Schluep ist Leiter Netze Wärme bei der ESAG und kümmert sich um das Fernwärmenetz. Für den Ausbau und die Instandhaltung hegt er grosse Pläne.

Bilder: Simone Wälti

Cédric Schluep schreitet durch die Wärmezentrale Stigli und steuert auf ein kleines Kästchen an der Wand zu: die Rohrnetzüberwachung. Alle Zahlen darauf leuchten grün. Gäbe es irgendwo ein Leck oder eine undichte Stelle, würde es hier stehen. Aber dem Fernwärmenetz der ESAG geht es gut. Auch dank ihm: Cédric Schluep ist seit Mai 2021 als Leiter Netze Wärme verantwortlich für den Betrieb, Unterhalt und Ausbau des Fernwärmenetzes.

Cédric Schluep ist seit Mai 2021 als Leiter Netze Wärme.

Die ESAG hat in den letzten Jahren viel in den Ausbau ihrer Fernwärme investiert. Grosse Hauptleitungen liegen im Boden. Dicke Stahlrohre mit noch dickerer Iso­lationsschicht und einer robusten, wasserdichten Hülle. Sie warten darauf, sich weiter zu verzweigen, damit noch mehr Wohnungen in Lyss von Fernwärme profitieren können.

Dicke Stahlrohre mit noch dickerer Iso­lationsschicht.

«Wir haben noch Kapazität für viele weitere Anschlüsse», sagt Cédric Schluep. Wer Fernwärme möchte, kann sich bei ihm melden. Cédric Schluep beurteilt dann die Machbarkeit, also ob die Liegenschaft in Netznähe ist oder ob eine Erschliessung mit Fernwärmeleitungen bald ansteht. «Im Schnitt kostet es uns 1000 Franken, um einen Meter Fernwärme zu bauen», sagt er. Die Eigentümer zahlen nur für den Anschluss im Haus. Eine sogenannte Übergabestation bringt die Energie der Fernwärme ins Heizsystem der Liegenschaft. Die Technik ist zuverlässig und langlebig. Wer einmal ans Netz angeschlossen ist, hat kaum noch Folgekosten für Wartung und Instandhaltung.

Cédric Schluep: «Wir haben noch Kapazität für viele weitere Anschlüsse».

Wenn doch mal etwas ist, kommt Cédric Schluep vorbei und löst das Problem. «Ich schaue, dass es läuft», sagt er und drückt ein paar Knöpfe am Zähler einer Übergabestation. Wieder huschen Zahlen über das Display. Cédric Schluep nickt zufrieden. «Fernwärme ist eine enorm spannende Technologie», sagt er. Mit der Energie aus ein paar Grad Wassertemperatur lassen sich ganze Wohnquartiere heizen.

Genug Energie um ganze Wohnquartiere zu heizen.

Und: «Das Fernwärmenetz hält fast ewig», sagt Cédric Schluep. Darum will der Ausbau gut überlegt sein. Die Rohre schaffen locker 50 Jahre, wenn man gut zu ihnen schaut. Auch das ist seine Aufgabe. Derzeit baut Cédric Schluep ein Instandhaltungsprogramm für das Fernwärmenetz der ESAG auf. Damit werden alle Arbeiten für dessen Betrieb und Unterhalt zentral gesteuert und dokumentiert. Cédric Schluep sagt: «Das junge Netz ist noch recht pflegeleicht. Jetzt geht es darum, dass es gesund wächst und grösser wird.»

 
 
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